Toyota wird rehabilitiert
2010-09-10 23:00
Toyota kann durchatmen: Nicht die Toyota-Technik war Schuld an den vielen Unfällen in den USA, sondern die jeweiligen Fahrer.
Im Auftrage der Regierung wurden diverse Unfalldatenschreiber ausgewertet.
Hierbei wurde festgestellt, dass in einem Großteil der Fälle die Fahrer die Bremse nicht betätigt haben. In manch anderem Fall wurde zu spät oder nur leicht gebremst.
Toyota hatte auf staatliche Anfrage hin die Schlüssel zu den Datenschreibern übermittelt und somit der staatlichen Überprüfung zu den entsprechenden Daten verholfen. Bis dato hatte nur Toyota auf diese Daten Zugriff.
Die Unfalldatenschreiber speichern die Daten und den Zustand des Fahrzeuges bis zum Crash. Diese Black Boxes sind in den USA häufig verbaut und sind in Europa ebenfalls im Kommen.
Den Auswertungen zufolge gab es nur einen einzigen Fall, bei dem sich die Fußmatte unter dem Gaspedal verklemmt hatte. So kann Toyota mit gestärktem Rücken den ausstehenden Gerichtsverhandlungen entgegensehen.
Toyota hatte weltweit mehr als 8 Millionen Fahrzeuge wegen des -vermuteten- Defektes zurückgerufen und überprüfen lassen. Der Imageschaden der hierdurch entstand, ist immens und geht in die Milliarden.
Die Fahrzeugverkäufe sind extrem eingebrochen und das, obwohl derzeit verschiedene Studien die seit Jahrzehnten bekannte Qualität dieser Fahrzeuge bestätigen und belegen.